Unentdecktes Land

Knabe und von Storch wollen Meinungsfreiheit unterbinden

Pressemitteilung des Unentdecktes Land e.V., 9.8.2016

 

Am 3. August behaupten Redakteur Olaf Wedekind und Gedenkstättenleiter Hubertus Knabe in der Bild-Zeitung fälschlich, die Zeitschrift RotFuchs und der Unentdecktes Land e.V. wollten den Mauerbau und die Toten an der DDR-Grenze feiern.

Nichts in den Veröffentlichungen der beiden Vereine weist auf die Absicht hin, zu "feiern".

Die Falschaussage übernehmen in den kommenden Tagen „B.Z.“, „Times“, „Berliner Woche“, die rechte Wochenzeitschrift „Junge Freiheit“ u.a. Ole Kreins (SPD) und Kai Wegner (CDU) rufen auf, einen herbeifabulierten „Festakt“ zu verhindern. Beatrix von Storch (AfD) betitelt in der "Jungen Freiheit" den RotFuchs und den Unentdecktes Land e.V. als „brandschatzende, mit faschistoiden Methoden agierende, menschen- und demokratieverachtende Antifa". Dem RotFuchs wird telefonisch mit Angriffen auf eine Veranstaltung im Vorfeld des 13. August gedroht. Presse und Bezirksamt erzwingen, dass die Veranstaltung nicht in den angekündigten Räumen stattfinden kann.

Dennoch wurde die Veranstaltung an einem anderen Ort erfolgreich durchgeführt. Auch die vom Unentdecktes Land e.V. angekündigte antimilitaristische Aktion am 13. August ab 14 Uhr auf dem Pariser Platz wird trotz Konfrontationsdrohungen in der Presse seitens einer vom „Förderverein der Gedenkstätte Hohenschönhausen“ und der „Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft“ angemeldeten Kundgebung am gleichen Ort stattfinden.

Versammlungs- und Meinungsfreiheit sind keine Güter, die mit Schlagzeilen und Titelseiten gehandelt werden. In einer Demokratie muss um ein Geschichtsbild gestritten werden, auch öffentlich. Es wird nicht verordnet, auch nicht von einem Hubertus Knabe, einer Beatrix von Storch oder einer Bild-Zeitung.

Weitere Informationen und eine ausführlichere Stellungnahme sind unter www.unentdecktes-land.org zu finden.

Unentdecktes Land e.V.